Martin Meesenburg

 »Ich spüre keine Macht, sondern Verantwortung«: Neupositionierung eines Traditionsunternehmens 

Vom Einzelhandelsgeschäft mit Eisenwarenabteilung zum internationalen Handelsunternehmen für gewerbliche Kunden: Martin Meesenburg hat sein Unternehmen auf Grundlage des HelfRecht-Systems zukunftssicher neu positioniert. 

»Die Einzelhandelsgeschäfte in unserer Branche haben sich in den letzten 25 Jahren weitgehend verflüchtigt«, sagt Martin Meesenburg, der 1988 im Alter von 30 Jahren als Teilhaber und Angestellter in das traditionsreiche elterliche Unternehmen einstieg. »Als ich kam, fing die Wirtschaft an, sich zu globalisieren, und auch die Kaufgewohnheiten änderten sich. Als Handelsunternehmen mussten wir uns völlig neu positionieren und auf gewerbliche Kunden ausrichten, um zukunftsfähig zu werden.« 

Das tat Martin Meesenburg mit großem Erfolg. Immer war er sich bewusst, dass mit Ererbtem sorgsam umzugehen ist: »Ich bin nur Teil einer 250-jährigen Geschichte und spüre keine Macht, sondern Verantwortung«, sagt er. Dazu gehört für ihn vor allem auch der Respekt vor den Mitarbeitern: »Ich habe sie stets in die Entscheidungsprozesse einbezogen. Und sie sollen fühlen und wissen, dass ihr Arbeitsplatz bei uns sicher ist.« 

»Dafür ist das HelfRecht-System das beste mir bekannte Werkzeug«

Der Lohn für ihn als Chef ist nicht zuletzt eine ausgeprägte Loyalität: »In den 22 Jahren, die ich hier bin, hat noch keiner gekündigt«, sagt Martin Meesenburg mit Stolz, denn: »Der beste Mitarbeiter ist der, für den unser Unternehmen der erste und letzte Arbeitgeber ist. Als Chef muss ich ihm aber auch immer wieder Ziele vorgeben oder ermöglichen, für die es sich lohnt, zu arbeiten und Emotionen zu investieren. Dafür ist das HelfRecht-System das beste mir bekannte Werkzeug.«

Martin Meesenburg war 1989 – kurz nach dem Einstieg ins elterliche Unternehmen – erstmals zu persönlichen und unternehmerischen Planungstagen in Bad Alexandersbad. »Sie haben mir geholfen, zu erkennen, was ich eigentlich möchte. Mir wurde einerseits klar, dass ich auch wirklich selbständig als Unternehmer arbeiten will, und andererseits, dass ich mein Leben nicht alleine verbringen und eine Familie gründen möchte.«

Etwas kam hinzu: »Ich bin von Haus aus ein kreativer, aber nicht sehr strukturierter Mensch. Als Werkzeug für das schriftliche Denken hat mich das HelfRecht-System gelehrt, Aufgaben aller Art strukturiert schriftlich abzuarbeiten – und so zu meinem unternehmerischen Erfolg mit beigetragen.« Als Chef konzentriert sich Martin Meesenburg heute im Einklang mit der HelfRecht-Philosophie darauf, das Unternehmen zu steuern, die leitenden Mitarbeiter zu führen und zu beurteilen, auf Controllingaufgaben und die Repräsentanz nach außen. 

Die einschneidende Erfahrung in Bad Alexandersbad ließ er sehr bald auch seinen leitenden Mitarbeitern systematisch zugute kommen: »Jedem, der in eine verantwortungsvolle Position wechselt, biete ich an, an Planungstagen in Bad Alexandersbad teilzunehmen, und die meisten nehmen das auch an – in der Regel wird das dann zum vollen Erfolg sowohl für den Mitarbeiter als auch das Unternehmen.«

Im Praxisbeispiel: Martin Meesenburg (52), Chef der Firmengruppe Gb Meesenburg OHG in Flensburg, Fachhandel für Baubeschläge, Eisenwaren, Werkzeuge, Maschinen, Industriebedarf und Sicherheitstechnik mit 250-jähriger Tradition, 750 Mitarbeiter,  www.gb-meesenburg.de 

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