Georg Wiedemann

 Einmal in der Woche einen halben Tag Auszeit: »Das ist eine Superinvestition ins Unternehmen« 

In Dresden hat das Immobilienkontor Wiedemann & Co. GmbH einen guten Namen. Aufgrund seiner Seriosität sowie langjähriger Erfahrung und profunder Kenntnis des Marktes genießt Georg Wiedemann Vertrauen in einem Segment, in dem sich viele schwarze Schafe tummeln. Zu seinen Erfolgsgeheimnissen zählt der Unternehmer eine optimale Selbstorganisation sowie den regelmäßigen »Termin mit mir selbst«.

Für große Unternehmen, die den Abverkauf von Immobilienbeständen in den neuen Bundesländern komplett abwickeln wollen, ist Georg Wiedemann ein renommierter Ansprechpartner. Die Idee, dieses komplexe Dienstleistungsportfolio im Paket zu bündeln, geht auf seine persönliche Erfahrung mit dem HelfRecht-Planer zurück. »Wenn ich mich selbst organisieren kann, kann ich diese Fähigkeit auch dem Kunden als spezielle Dienstleistung anbieten. Das heißt: Ich strukturiere den Immobilienbestand, hole mir beizeiten entsprechende Partner ins Boot. Der Grad der Vororganisation entscheidet nämlich über den Grad des Erfolges. Wenn es um Privatisierung geht, komme ich bestens vorbereitet zu den potentiellen Käufern. Ihnen kann ich dann genau vorrechnen, welche Belastung auf sie zukommen. Wichtig ist, Zeit zu haben, sonst bleibt das Niveau der Beratung auf der Strecke.« 

Durch das  professionelle Strukturieren im Vorfeld des eigentlichen Verkaufsprozesses schafft Georg Wiedemann sich die Zeit, die er zur intensiven Beratung braucht: »Mein Ansatz kommt direkt aus dem HelfRecht-System, denn seit 1994 arbeite ich mit dem Planer. Wenn ich auf der einen Seite Arbeitsprozesse strukturiert plane, gewinne ich auf der anderen Seite Freiräume.« Die Kunden sind hochzufrieden: 90 Prozent seines Geschäftes kommen auf Empfehlung zustande.  

»Die Unternehmensgeschicke ab und zu von außen betrachten«

Ganz wichtig ist für Georg Wiedemann, sich regelmäßig aus dem Arbeitsalltag herauszuziehen: »Nur wer sich die Zeit nimmt, die Unternehmensgeschicke ab und zu quasi von außen zu betrachten, kann Kreativität entwickeln. Einmal die Woche gönne ich mir deshalb jeweils einen halben Tag Auszeit. Ich gehe raus aus dem Büro, setze mich an interessante Plätze in der Stadt und lasse mich dort inspirieren. Das ist eine Superinvestition ins Unternehmen. Auch diese Anregung geht auf HelfRecht zurück. Es ist `der Termin mit mir selbst`. Aus der gesamten HelfRecht-Palette hat mir das am meisten geholfen.«

Georg Wiedemann rät denn auch dazu, sich für diese Auszeit wirklich einen halben Tag zu gönnen: »Wenn man sich nur eine oder zwei Stunden Zeit nimmt, wird es anstrengend, weil man dem eigenen Anspruch erliegt und unbedingt in dieser Zeit kreativ sein will. Das funktioniert natürlich nicht. Man sollte sich auf den Flow einlassen. Eine gewisse Übung gehört natürlich dazu. Deshalb würde ich allen Mittelständlern empfehlen, sich jede Woche einen Nachmittag zu gönnen. Um zu sehen, was dabei herauskommt, sollte man mindestens ein halbes Jahr dabei bleiben.«

Im Praxisbeispiel: Georg Wiedemann (52), Chef der Immobilienkontor Wiedemann & Co. GmbH in Dresden, 5 Mitarbeiter, www.ik-wiedemann-dresden.de

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