»Erkenne ich die Probleme meiner Freunde und Partner? Wie kann ich helfen?«
Manfred Junicke
Das Erfolgsrezept von Manfred Junicke: Systematisch planen und aktiv Nutzen bieten
Seit vielen Jahren schon setzt Manfred Junicke (58) auf das HelfRecht-Planungssystem: Klare Ziele statt guter Vorsätze. Systematisch planen. Aktiv Nutzen bieten auf allen Ebenen. Bei der Gestaltung seines Privatlebens beherzigt er diese Grundprinzipien ebenso wie bei der Führung seines Betriebes für Garten- und Landschaftsbau. Die HelfRecht-Philosophie ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen.
Dass die Übergabe seines Betriebes systematisch geplant ist und sorgfältig vollzogen wird, versteht sich bei Manfred Junicke von selbst: »In den ersten beiden Jahren hatte ich noch die alleinige Geschäftsführung, meine Tochter und Nachfolgerin Anja war angestellt«, erläutert der Unternehmer sein Konzept. »Im dritten Jahr sind wir gemeinsam Geschäftsführer, im vierten und fünften Jahr arbeite ich dann zwar noch mit, scheide aber als Geschäftsführer aus.« Dass er den Prozess auf fünf Jahre angelegt hat, hat noch eine weitere Logik: »Meine fünf unternehmerischen Hauptaufgaben haben mich im Schnitt einen Tag pro Woche beschäftigt«, erläutert er. »In jedem der fünf Jahre gebe ich nun eine von ihnen an meine Tochter ab und bleibe dafür jeweils einen Tag pro Woche zu Haus – so vollziehen wir die Übergabe sehr langsam, ich mache immer weniger und sie immer mehr.«
»… das bringt einen Betrieb in Gleichtakt«
Dass die 29-jährige Tochter selbst HelfRecht-Anwenderin ist – sie hat sowohl die Jugend-Planungstage als auch die persönlichen und unternehmerischen Planungstage besucht –, erleichtert die Übergabe beträchtlich: »So gehen wir methodisch von der gleichen Basis aus, wissen, wie man Projekte systematisch angeht, und nutzen das gleiche Vokabular«, sagt Manfred Junicke. Ebenso macht es sich bezahlt, dass der Unternehmer seinem Betrieb mit Hilfe des HelfRecht-Systems ein »Gerüst eingezogen« hat, wie er sagt. »Alle Mitarbeiter nutzen den gleichen Planer und die gleiche Methode, das bringt einen Betrieb in Gleichtakt. Zudem gibt es unternehmerische Zielpläne, so dass meine Tochter in Bad Alexandersbad nur noch ihre persönliche Ziele erarbeiten und mit den betrieblichen Zielen abgleichen musste.«
»Wir sind dazu da, Menschen glücklich zu machen«
Das eigentliche Herz des HelfRecht-Systems, und da kommt Manfred Junicke regelrecht ins Schwärmen, ist für ihn die Philosophie, die hinter der Planungsmethode steht: der Leitgedanke des Nutzenbietens. »Im Garten- und Landschaftsbau sind wir dazu da, Menschen glücklich zu machen. Wenn sie schlecht gelaunt aus dem Büro kommen und durch ihren Vorgarten gehen, sollen sie froh gestimmt an der Haustür ankommen. Das ist es, was uns umtreibt.« Alles bei der Firma Junicke, vom Formular bis zum Arbeitsablauf, muss Nutzen bieten. »Tut es das nicht, lassen wir‘s.« Selbst die Rechnungen sind entsprechend gestaltet und listen statt Forderungen Wertzuwächse auf: »Der Kunde sieht in Euro und Cent, um wie viel sein Grundstück wertvoller geworden ist, und gibt uns im Tausch dafür den entsprechenden Lohn.«
»Seinen Betrieb ganz auf das Nutzenbieten auszurichten, ist eine schwere, weil ständige Aufgabe«, weiß der scheidende Unternehmer, »die im Bewusstsein der Menschen anfängt.« Deshalb müssen schon angehende Auszubildende im Bewerbungsgespräch Rechenschaft ablegen, wie sie – zunächst – dem Betrieb nutzen wollen. Denn: »Wie ich mit meinen Kenntnissen und Fertigkeiten jemand anderem Nutzen bieten kann, das ist für mich die alles entscheidende Frage.«
Im Praxisbeispiel: Manfred Junicke, Gründer und Inhaber der Junicke GmbH in Braunschweig, Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau sowie Winterdienst, 60 Mitarbeiter, acht Auszubildende, www.junicke.de